Die Zeiten ändern sich, auch beim Wohnen

Wer heute die neuesten Möbel und Wohnzeitschriften durchblättert stellt sehr schnell fest, dass es keinen hundertprozentigen und eindeutigen Wohnstil mehr gibt. Schrankwände, wie sie noch vor ein paar Jahren extrem modern waren, sind heute individuellen Einzellösungen gewichen. Oder die geradlinigen Sofas aus Omas und Opas Zeiten sind heute grosse halb Liege-, halb Sitzobjekte. Auch ein normaler Sessel ist heute eher ein gemütliches Sitzkissen, welches man auch nicht mehr nur einfach Sessel nennt, sondern Fatboy Original. Diese moderne Sitzgelegenheit sieht man heute in vielen Haushalten. Wohnungen und Häuser sind allerdings nicht mehr so gebaut und gestaltet, wie man es noch aus vergangenen Zeiten kennt. Kommt man heute z. B. in die Küche, stellt man häufig fest, dass das keine normale Küche mehr ist, sondern eine Koch und Ess und Wohnlandschaft. Die Innenarchitekten und Raumausstatter sprechen heute von offenen Räumen und alles ist in allem integriert. Das Bad und die Toilette sind auch nicht einfach mehr nur ein Raum, der zum Zweck der Hygiene dienen soll und muss, nein, es sind kleine Wellnessoasen, die sich auch immer mehr Privathaushalte installieren lassen. Der Keller, welcher früher für die Kartoffen und später für das Heizöl diente, ist heute Hobby, und/ oder Partykeller. Selbst der Spitzboden, der noch bis vor kurzem nur der Fernsehantenne Raum und Schutz bieten musste, ist heute in sehr vielen Fällen ein kleines Büro oder für die kleinen Jungen und Mädchen ein neues Spielzimmer geworden. Bei all den doch meist schönen und praktischen Veränderungen wird aber meist leider vergessen, dass das auch die Baukosten und den späteren Unterhalt in die Höhe treibt. Umso wichtiger ist es, von daher sich genau zu überlegen, was sinnvoll ist und vor allem, wann und wie es gestaltet werden kann.

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